Im Mai 2017 war ich für acht Tage in einer kleineren – aber doch ganz schön großen – Klinik in Ehingen an der Donau, am Eingang zur Schwäbischen Alb. Es war nicht mehr zu Auf der Schwäbischen Albumgehen gewesen: Ich musste meine Gebärmutter „abgeben“ und mir zudem eine „vordere und hintere Scheidenplastik“ machen lassen. Alles ohne Bauchschnitt, aber dann mit großen inneren Wundflächen als Folge. Der Grund: ein Total-Vorfall („Prolaps“) von Uterus und Scheide, den ich über Jahre ertragen und mehr oder weniger ignoriert hatte. Auch die Blase, und sogar der Enddarm, waren in Mitleidenschaft gezogen, und, wie sich bei der Voruntersuchung per Ultraschall herausstellte, es bestand schon ein Harn-Rückstau zu beiden Nieren, der sehr gefährlich hätte werden können! Höchste Zeit also, der OP zuzustimmen. Auch die Geistige Welt sagte, auf der physischen Ebene könnten Jesus Christus und die Heiler-Engel in diesem Falle nichts mehr ausrichten. Zudem seien in dem Gewebe der physischen Gebärmutter auf der energetischen Ebene zahllose alte Programme, Muster, Glaubenssätze und ähnlicher „Müll“ gespeichert, die ich im Zuge einer Operation einfach loswerden dürfe.

 

Gut also: Manchmal heilt die LIEBE auf anderen Wegen, als wir „Spirituellen“ uns das so denken. In diesem Falle wollte sie sich eines menschlichen Gynäkologen bedienen...

Ich nahm also die Situation an und ich konnte mit meinem Einzug ins Krankenhaus so tief loslassen wie in meinem ganzen bisherigen – immerhin 68-jährigen – Leben noch nicht. Alles passte, alles fügte sich nach meinen Wünschen: Das Dreibettzimmer hatte ich den ganzen ersten Tag bis zum frühen Abend ganz für mich alleine. Vom Bett am Fenster Aussicht auf die Schwäbische Alb. Dieser erste Tag verging mit Untersuchungen und Aufklärungsgesprächen beim Oberarzt und beim Anästhesisten. Die OP war am nächsten Tag erst für 12:30 Uhr angesetzt. „Das darf auch etwas früher sein“, wünschte ich mir – und wurde dann schon um 10:45 Uhr abgeholt.

Es operierte der Chefarzt, ein sympathischer Mann mit ausgesprochen positiver Ausstrahlung, und alles verlief ganz reibungslos. Keine gefährlichen Blutungen postoperativ, und auch kaum Schmerzen, obwohl der Anästhesist gesagt hatte, diese OP sei eine der schmerzhaftesten, die sie im Angebot hätten. Ich brauchte aber nur am OP-Tag und am ersten Tag danach medikamentöse Unterstützung, danach war ich quasi schmerzfrei.

Ja... ich hatte selbstverständlich die ganze Zeit über Jesus Christus und ein ganzes Heer von Heiler-Engeln bei mir. Unter der OP setzten sie mir eine Kristallene Gebärmutter ein, sodass ich jetzt auf einer neuen Ebene zu meiner Weiblichkeit finden darf! Auch danke ich meiner Heilerin Marita, die mich in diesen Tagen noch zusätzlich mit Energie und Licht versorgte und mir am Telefon immer wieder einschärfte: „Was du jetzt brauchst, ist Ruhe, Ruhe, Ruhe!“ Ich habe mich daran gehalten und auch später zu Hause ganz langsam gemacht...

Zwei Tage vor meiner Entlassung kam eine Frau ins Zimmer, mit der ich mich gut verstand und die mir einiges aus ihrem Leben erzählte. Frau B. war 78. Sie hatte ihren 88-jährigen Mann, dem sie ihre Krebsdiagnose verschwiegen hatte, zuvor in der Teilzeit-Pflege im Haus nebenan untergebracht und strahlte unglaublich viel Kraft und Zuversicht aus. Ihre Devise: „Es ist wie es ist, und es kommt wie es kommt“, verhalf ihr zu einem großen Lebensmut. Von Spiritualität wie wir sie in unseren Kreisen verstehen hatte sie mit Sicherheit keinen blassen Schimmer, und ich habe sie darauf auch gar nicht angesprochen. Aber ich habe bisher noch nie einen Menschen getroffen, der die Umstände seines Lebens so tief und selbstverständlich annehmen konnte. Frau B. war 57 Jahre lang mit ihrem Mann verheiratet; 30 davon haben sie gemeinsam Parkett verlegt. Nebenher versorgte die Frau Haus und Garten und erledigte selbstverständlich auch die Buchhaltung für den Handwerksbetrieb. In den letzten 23 Jahren haben sie gemeinsam ihren Ruhestand genossen. Heute ist der Ehemann körperlich hinfällig und etwas dement... Sie wollte ihn eine Woche nach ihrer Brust-OP wieder mit nach Hause nehmen und sich und ihn selbst versorgen! Ich muss sagen, ich denke öfter mal an Frau B. und ich frage mich, ob sie nicht doch Hilfe gebraucht hat. Aber ich traue ihr auch zu, dass sie sich diese dann auch organisiert hat, sobald sie es merkte.

Was meine eigenen und Frau B.s Erfahrungen mir zeigen: Wenn wir annehmen was IST und was KOMMT, dann geht wirklich ALLES sehr viel leichter! Warum? Wir stehen uns nicht (mehr) selbst im Wege...

Herzlichst, Ines

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